WM Kaihuna: Vorbereitung und Auslosung

Der Samstag, ein herrlicher Sonnentag, begann für das deutsche Team mit Besichtigung des Platzes und einer ersten Trainigseinheit. Auch andere Teams nutzten die Zeit sinnvoll, u.a. Thailand, Australien, Tunesien.

Gespielt wird in einem Park, der für allerlei Freizeitaktivitäten genutzt werden kann, wie das in Asien gerne gemacht wird. Das schöne daran, der Park ist in Sichtweite des Hotels, zu Fuß 5 Minuten zu erreichen.


Von weitem sind schon die im Wind wehenden Flaggen zu sehen, sogar einig Zuschauer bleiben schon neugierig hinter der Absperrung stehen.


Das Teams hält gerade eine Lagebesprechung als wir ankommen. Nebenan ist Michel Singraire mit Schiedsrichtern und thailändischen Helfern am Aufbau der Tireur-Anlage. Dann gibt es noch ein separates Training für Temur, den Tireur, der Morgen an den Start gehen wird. Dann werden noch die Plätze auf dem zweiten Gelände besichtigt, bevor alle aufbrechen zum Mittagessen.


Jaev und ich nehmen den Weg am Fluss entlang, ein wunderschöner Spazierweg ohne nervigen Verkehr. Apropos Verkehr, im Gegensatz zu Thailand geht es sehr ruhig zu, denn fast 100 Prozent der Mopeds fahren elektrisch angetrieben. Lediglich, dass fast jeder Autofahrer vor dem Überholen hupt, damit seine Spur frei bleibt, stört.


Um 19 Uhr dann das Welcome Dinner, klingt zwar vornehm, war aber das gleiche Büffet wie seit zwei Tagen. Wir speisten diesmal mit den Thailändern, mit denen wir ja auch gekommen sind.

Auch am deutschen Tisch herrschte gute Laune.

Wichtiger war da schon für alle die Auslosung, die noch hinausgezögert wurde, weil man auf drei Teams wartete, die noch im Flughafen-Abhol-Bus waren. Gegen 20 Uhr wurde es dann spannend, die erste Anzeige auf der Leinwand: die 32 Teilnehmer:
Europa (17):Frankreich 1 und 2, Deutschland, England, Belgien, Dänemark, Spanien, Ungarn, Italien, Lettland, Monaco, Niederlande, Polen, Tschechien, Schweden, Schweiz und Türkei.
Asien (9): China 1 und 2, Cambodscha, Chinese Taipeh, Indien, Japan, Malaysia,Thailand, Vietnam
Afrika (4): Algerien, Madagaskar, Marokko, Tunesien
Amerika (1): Kanada
Ozeanien (1): Australien


Claude Azema begrüßte und gab noch wichtige Informationen bekannt.
Richtige Spannung kam aber erst auf, als Karel, der Mann am PC bei der WM, das Spielsystem erklärte. Es werden 5 Runden Schweizer System gespielt, limitiert auf 1 Stunde plus 2 Aufnahmen. 8 Teams, die 6 Besten der letzten WM und die beiden Doppelteams, werden als Köpfe gesetzt: Frankreich 1 und 2, China 1 und 2, Cambodscha, Madagaskar, Thailand, Vietnam, und Tunesien. Die Besten 8 der 5 Vorrunden sind qualifiziert, die Plätze 9 bis 24 spielen eine Runde mehr um die nächsten 8 auszuspielen. Die Verlierer und die Plätze 25 – 32 sind im Nationen Cup. Dann endlich drückt er den Startknopf. Hier die Auslosung für die erste Runde:

Immer das gleiche Bild: großes Gedränge vor der Anzeige –  die Coaches halten die Auslosung im Bild fest.

Der Gegner für unser Team also gleich eine der gesetzten Mannschaften, es geht also sofort zur Sache Morgen um 8:30 Uhr –  10:30 die 2. Vorrunde. Um 14 Uhr Vorrunde und Repechage im Schießen und 19:30 die Eröffnungszeremonie.

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