Jetzt bin ich Phuketaner

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Alle 10 Jahre braucht man einen neuen Reisepass. Mein alter war gültig bis 25.08.2021, ausgestellt 2011 in Ettenheim.  Dieser Pass ist vollgestopft mit Visas für Thailand und Ein- und Ausreisestempeln (Re-Entry-Visa) aus Thailand. Da klebt auch das erste Visa für … Weiterlesen

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Hattrick knapp verpasst

Ich habe vor Corona schon viel in Saphan Hin mit den Thais gespielt, aber seit gut einem Jahr habe ich die Plätze im Süden der Insel in Rawai und Naiharn nicht mehr besucht. Nur am Mittwoch war ich immer bei Froggy auf dem Platz und machte dort die Einschreibung für das wöchentliche Turnier mit Franzosen, Belgiern, Schweizern und zwei Deutschen. Seit zwei Monaten habe ich das auch aufgegeben aus persönlichen Gründen und spiele quasi nur noch in Saphan Hin.


In Saphan Hin spielen die Thais aus Phuket Town und viele kommen auch aus den Nachbarorten der Insel. Hier hat Weltmeister Condo seine erste Kugel geworfen und hier habe ich 2000 zum ersten Mal gespielt. Damals gab es noch kein Dach und Dominik und ich – die beiden Exoten – wurden herzlich aufgenommen.

2000 – erstes Gruppenbild. Nu, ganz links kniend, kommt auch fast jeden Abend und ist einer der Besten hier.

Jeden Spätnachmittag treffen sich die Spieler*innen und sobald 8 oder 12 Leute da sind, geht es los mit Miniturnieren. Die Teams werden per Kugelwurf ausgelost, in Gruppen getrennt: Leger, Millieu und Schießer. Einsatz ist 20 Baht (derzeit 5,20 Euro). Gespielt werden zwei Runden. Die Sieger und die Verlierer der ersten Runde spielen jeweils die zweite Runde gegeneinander. So gibt es dann ein Team mit zwei Siegen, da erhält jeder 40 Baht, und zwei Teams mit einem Sieg. Dafür gibt’s dann 20 Baht, also das Startgeld zurück. Das ist nicht viel Geld, aber es gibt tatsächlich Thais, denen ist das zu viel und die spielen dann untereinander.
Nach drei Miniturnieren packen die meisten dann gegen 20:30 Uhr die Kugeln wieder ein und nur der harte Kern rafft sich nochmals auf zu einem letzten Turnierchen. Das ist meist das schönste des Abends, weil die, die jetzt noch da sind, ambitioniert spielen. Kurz vor zehn sind wir dann wieder zu Hause.
Wer in Deutschland jetzt nachrechnet wird ungläubig. Von 17 bis 21:30 Uhr 8 Spiele. In Thailand geht das, denn 1. werden alle Spiele nur bis 11 gespielt und 2. muss hier keiner erst lange überlegen, wie und wo er spielen soll. Die Thais spielen einfach viel lockerer, da wird auch bei einem Fehlschuss schon mal herzhaft gelacht und wenn der Gegner gut legt, bekommt er Applaus. Kurz gesagt: sie spielen nicht bierernst aber besser. Und daraus resultiert diese Leichtigkeit.


Manchmal wenn ich komme ich erst an, ist das erste Miniturnier schon am laufen ist. Wenn erst die erste Runde dran ist, gehe ich oft auf den anderen Platz auf der anderen Straßenseite, wo das Jugendtraining stattfindet. Die Kids kennen mich in der Zwischenzeit gut und die beiden Trainer unterhalten sich oft mit mir, weil sie ja wissen, dass ich in Deutschland mit der Jugend auch viel gemacht habe. Vor kurzem bat mich Got, einen Tireur zu beobachten. Er hatte festgestallt, dass er beim Schwung holen die Hand hinter dem Rücken unnötig schräg bewegt. Er versuchte schon seit Tagen, dem Jungen einen geraden Armschwung beizubringen und fragte mich, was man machen kann. Mein erster Vorschlag, dass der Junge seine falsche Bewegung auf einem Video gezeigt bekommt, wurde schon erfolglos ausprobiert. Ich hatte dann noch die Idee, dass der Junge vor einem großen Spiegel seine Bewegung beobachtet, so seinen Fehler sieht und direkt korrigieren kann. Die Idee fanden beide gut – was daraus geworden ist weiß ich allerdings noch nicht.

Seit etwa zwei Monaten gibt es zusätzlich jeden Samstag um 14:30 Uhr ein Turnier. Da werden 3 Runden frei ausgelost die 12 Besten spielen dann Division 1 (A-Turnier), die nächsten 8 oder 12 Division 2 (B-Turnier). In der Regel fallen dann die Finalrunden aus, man teilt sich das Geld. Nach einem speziellen Schlüssel werden die besten 12 auf die 4 Halbfinal-Triplettes verteilt, das Team bleibt ab da gleich.


Die Jugendlichen, von denen ich oben schon berichtet habe, spielen an diesen Turnieren auch alle mit. Sie freuen sich, wenn sie mich sehen, machen freundlich ihren Wai. Einer kommt regelmäßig zu mir und sagt: Hallo Mister Kau. How are You today? Mister Kau ist in der Zwischenzeit, vor allem durch viele Youtube Videos bekannt, z.B. das Finale Frauen Tir 2020:  https://www.youtube.com/watch?v=9Oji2tUBXrc&t=845s oder Thailand International 2020 Krabi Laos vs. Thailand: https://www.youtube.com/watch?v=n5UsvxBvfLk. Wenn einer der Kids in mein Team gelost wird, freue ich mich, denn so wie diese Kerle schießen, schauen viele alte Hasen wirklich alt aus dagegen.


Am Samstag vor zwei Wochen habe ich alle Vorrundenspiele gewonnen und landete auf Platz 5. Nach Sieg im Halbfinale waren wir also im Finale. Aber wie schon gesagt – Gas Geld wurde unter den Gewinnern aufgeteilt. Im gelben Kreis: so sieht mein Name in thailändisch aus.


Am letzten Samstag ginge 40 Spieler*innen an den Start.

Ich schaffte  wieder 3 Vorrundensiege und landete nach gewonnenem Halbfinale im Finale.

Aber es wurde wider geteilt.


Gestern wollte ich unbedingt einen Hattrick machen, so hätte ich drei Siege in Folge genannt. In der Vorrunde verloren wir das letzte Spiel knapp, weil der gegnerische Tireur kein Loch machte, dafür aber viele Carreaux. Aber dank einer Fanny und 8 Pluspunkten im zweiten Spiel kam ich mit 2 Siegen auf Rang 8.

Im Halbfinale hatten wir wieder den gleichen Tireur als Gegner, für mich kein gutes Omen. Er spielte genau so fehlerlos wie im Spiel zuvor und unser junger Tireur konnte nicht mithalten. Es reichte also nur zu Platz drei. In meinem Team für die Finalrunde spielten der jüngste und der älteste Teilnehmer. Zusammen waren wir beide 87 Jahre alt. Als ich ihm meine Siegprämie von 125 Baht schenkte, hat er sich riesig gefreut. Thank You Mister Kau.

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In Achterschritten zum Vakzin

Am 1. Juli um 10 Uhr war mein erster Termin für eine Corvid19-Impfung im Angsana Laguna Phuket, rund 20 km von uns zu Hause weg. Laguna Phuket – das ist eine riesige Ferien- und Freizeitanlage mit Luxus-Resorts und -Hotels.

Für mich war dieser Vormittag es Wert, in Wort und Bild festgehalten zu werden. Hier geht es zum Bericht – weiterlesen.

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Grüße vom DPV

Kürzlich kam ein kleines Päckchen aus Deutschland. Ich suchte nach dem Absender. Er  war mir unbekannt. Die Post kam aus Essen. Auf der Zollerklärung stand ”Gift” – war natürlich englisch und kündigte ein Geschenk an.
Vorsichtig öffnete ich mit dem Cutter die Plastikumhüllung. „My Spring 2021” war als Logo auf der einen Seite aufgedruckt, weiße Script auf Orange mit floralen Elementen in schwarz/grau. Schwarz/grau war auch der Inhalt: ein Shirt vom DPV.


Das war eine echte Überraschung. Vorne auf der rechten Seite mein Name mit den englischen und französischen Ergänzungen ”Ehrenpräsident. Auf der linken Brustseite das DPV-Logo. Auf der Rückseite nochmals groß das Logo und der Zusatz NATIONALMANNSCHAFT.


Ich habe das Shirt mitgenommen auf unseren Platz in Saphan Hin, um ein Dankeschön-Foto für den DPV zu machen. Vorschriftsmäßig mit Maske und Abstand stellten wir uns dazu im Halbrund auf. Leider war an diesem Abend keine einzige Frau anwesend, normalerweise sind es mindestens vier. Die Thais bewunderten das Geschenk und ich habe noch am Abend mit Michael Dörhöfer telefoniert, um mich bei ihm persönlich zu bedanken. Mit ihm habe ich immer noch regelmäßig Kontakt und es macht uns beiden Spaß, uns gegenseitig auszutauschen.

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Bougainvillea, Boule und Bälle

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Von der Landzunge Saphan Hin am östlichen Ende der Stadt Phuket habe ich schon oft berichtet, weil da auch der Platz des Petanque Club Phuket liegt. Saphan Hin ist ein Paradies für alle Sportler – egal ob Amateure oder Profis. … Weiterlesen

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Zwei Turniere auf zwei neuen Plätzen

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Ich habe immer gedacht, dass ich alle Bouleplätze auf Phuket kenne. Aber die letzten beiden Samstage habe ich gleich zwei neue Turnier-Orte kennen gelernt. Blue Tree Phuket: Der neue Mega-Ferienkomplex umfasst eine riesige künstliche Lagune, einen Wasserpark, einen Beach Club … Weiterlesen

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Mit 100 Sachen durch die Kurven

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Seit 3 Wochen hat sich das Toyota Motorsport Ereignis angekündigt: es wurden Zelte für die Boxen erstellt, entlang der Rennstrecke wurden 1 m hohe Leitplanken befestigt, in den Kurven deponierte man stapelweise alte Reifen und zum Schluss wurde noch ein … Weiterlesen

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